Anwendungsgebiete
Die Liste der Anwendungsmöglichkeiten von Hypnose ist endlos. Es kann an dieser Stelle nur ein kleiner Überblick der möglichen Anwendungsgebiete dargestellt werden.
Mittels Hypnose lassen sich alle Organe des menschlichen Körpers positiv beeinflussen. Ebenso gut können psychische und emotionale Störungen hypnotherapeutisch behandelt werden. Hilfreich ist Hypnose unter anderem zur Unterstützung einer Gewichtsreduktion, zur Raucherentwöhnung und zur Geburtsvorbereitung.
Ein kleiner Überblick, wo Hypnotherapie hilfreich eingesetzt werden kann:
Dabei handelt es sich um somatische (also körperliche) Erkrankungen, die wesentlich durch seelische Faktoren verursacht und aufrecht erhalten werden.
Die Seele hat einen Einfluss auf den Körper und umgekehrt. Wenn also ein seelischer Konflikt verdrängt wird, oder die Belastungen im Alltag dauerhaft zu stark sind, hat das auch einen negativen Einfluss auf den Körper.
Ebenso kann auch eine plötzliche Entlastung zu einer psychosomatischen Erkrankung führen. Der Körper als Sprachrohr der kranken Seele.
Um nur einige Störungen zu nennen:
- funktionelle Magen-und Darmbeschwerden
- Psychogene Essstörungen
- Chronische Müdigkeit
- Herzangstsyndrom
- Schlafstörungen
- Depressionen (als Belastungsreaktion)
- Spezielle Hauterkrankungen (wie Neurodermitis)
- Burn out /Erschöpfungskrisen
- Schmerzen
- Tinnitus
- Schwindel
Erkrankungen mit möglicher Psychischer Beteiligung:
- Bluthochdruck
- Rheuma
- Fibromyalgie
- Magengeschwür
- Allergien
- Migräne
Es gibt mehr als 400 verschiedene Ängste, die einen Namen haben. Hier unterscheidet man:
- Die allgemeine Angst – diffuse Ängste z. B. Angst vor dem nächsten Tag oder die Angst vor dem Alleinsein
- Die phobische Angst – irrationale Ängste vor konkreten Dingen oder Situationen
- Die Panikstörung – plötzlich auftretende heftige Angstanfälle ohne erkennbaren Grund
Phobien sind unter anderem:
- Monophobie – Angst vor dem Alleinsein
- Soziophobie – die Angst in Gruppen und vor Menschen
- Akrophobie – Höhenangst
- Arachnophobie – Angst vor Spinnen
- Klaustrophobie – die Angst in geschlossenen Räumen
- Agoraphobie – die Angst auf Straßen und Plätzen
- Aviophobie – Flugangst
- Glossophobie – Angst vor dem Sprechen
Auch eine Zwangsstörung hat mit starker Angst zu tun. Zu den Zwängen gehören zum Beispiel der Kontroll- und Handlungszwang. Unkontrollierbares Wiederholen von Handlungen wie Händewaschen, zählen von Gegenständen, überprüfen von verschlossenen Türen oder das Wiederholen von bestimmten Körperbewegungen.
Desweiteren gibt es den Gedankenzwang, bei dem sich, meistens unangenehme, Gedanken permanent wiederholen. Betroffene sind nicht in der Lage die Gedanken zu stoppen.
Hier geht es in der Hypnotherapie vor allem darum, Selbstheilungskräfte zu aktivieren und den Heilungsprozess zu fördern.
Hypnose ist in vielen Bereichen der Schmerzkontrolle hilfreich, etwa bei Migräneattacken, zur Schmerzkontrolle vor und nach Operationen, bei chronischen Schmerzen usw. Mittels Hypnose können wir lernen, den Schmerz zu beeinflussen. Psychosomatisch bedingte Schmerzen dienen als Alarmsignale des Körpers. Sie signalisieren, dass unser Körper uns auf etwas aufmerksam machen will. Durch Hypnose ist es möglich, die Botschaft eines Schmerzes zu verstehen, so dass wir oftmals bereits durch kleine Veränderungen in unserem Leben den Schmerz verändern können.
Die Persönlichkeit eines Menschen umfasst die Gesamtheit seines Wesens. Alle Eigenschaften wie Würde, Gedanken, Wille, Moral, Fähigkeiten und Intelligenz machen die Einzigartigkeit eines Menschen aus. Entscheidend für die Entwicklung einer Person ist, welche Erfahrungen sie prägt.
Oft sind es negative Erfahrungen, die sie daran hindern, sich optimal zu entfalten.
Mit Hypnose ist es möglich, negative Erlebnisse zu verarbeiten und zu verändern, Blockaden aufzuspüren und neue Ziele zu definieren.